Über uns

Der Verein wurde 1966 als „Arbeitskreis für Familienforschung Lübeck“ gegründet. Die Gründungsversammlung fand am Donnerstag, den 10. November 1966 um 20 Uhr in der „Gemeinnützigen“, Lübeck, Königstraße 5, statt. Am Jahresende 1966 hatte der Arbeitskreis 39 Mitglieder. Am 6. Januar 1967 erfolgte die Eintragung in des Vereinsregister beim Amtsgericht Lübeck.

Im Jahre 2002 wurde der Name in „Verein für Familienforschung e.V. Lübeck“ geändert. Wir sind ein Tochterverein der „Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit von 1789“ sowie seit 1968 Mitglied des Dachverbandes DAGV.

 

Der Verein für Familienforschung e.V. Lübeck bietet Besuchern und Interessierten zahlreiche Möglichkeiten bei der Erforschung ihrer Vorfahren wie zum Beispiel:

  • Hilfe und Unterstützung von Anfängern bei der Zusammenstellung ihrer Daten
  • Tipps für die Suche nach Archiven und anderen Quellen
  • Unterstützung bei der Erstellung der eigenen Familiengeschichte
  • Hilfe beim Lesen alter Schriften

Ziel unseres Vereins ist es, den Gedanken der Familienforschung zu fördern.

 

Durch zahlreiche Aktivitäten unserer Mitglieder und ehrenamtlichen Mitarbeiter sind wir in der Lage unsere Forschungsergebnisse Privatpersonen, anderen Vereinen, Firmen und Behörden für ihre Nachforschungen zur Verfügung zu stellen.

Hier ein erster Überblick über Aktivitäten des Vereins für Familienforschung:

  • Austausch von Forschungsergebnissen der Vereinsmitglieder
  • Veröffentlichung genealogischer Arbeiten
  • Vorträge während des Winterhalbjahres
  • Pflege der Beziehungen zu anderen genealogischen Vereinen
  • Veranstaltungen wie der jährliche „Nordelbische Genealogentag“
  • Herausgabe der „Lübecker Beiträge zur Familienforschung“

 

Unsere Arbeitsräume mit der genealogischen Fachbibliothek finden Sie im sogenannten Mühlentorturm. Ein dem historischen Mühlenturm nachgebildeter ehemaliger Luftschutzbunker. Mehr zur Geschichte und zur Architektur dieses Turms.


Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Erforschung, Pflege und Förderung der Personen und der Familiengeschichte, insbesondere im Raum Lübeck und den angrenzenden Gebieten.

 

Ziele

Diesem Ziel dient der Austausch von Forschungsergebnissen der Vereinsmitglieder. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, da er wissenschaftliche Zwecke verfolgt. Wir haben aktuell 85 Vereinsmitglieder.

 

Der Verein gibt in unregelmäßigen Abständen die »Lübecker Beiträge zur Familien- und Wappenkunde« heraus. Hier bietet sich den Mitgliedern auch die Möglichkeit, eigene Forschungsergebnisse zu veröffentlichen.

Chronik zum 60. Geburtstag

2026: 60 Jahre Verein für Familienforschung e. V. Lübeck - Eine kurvenreiche Chronologie

 

Am 7. September 1933 wurde dann in Lübeck eine „FAMILIENGESCHICHTLICHE VEREINIGUNG“ gegründet, die sich dem Hamburger Verein als Ortsgruppe anschließen möchte, so der einstimmige Wunsch von 17 Damen und Herren. Knapp neun Wochen später wurde am 13. November von 30 Personen eine Satzung genehmigt und mit Rat Johannes Hennings ein erstes Mal in Lübeck ein Vorsitzender gewählt. In wie weit zur damaligen Zeit noch das heutige Vereinsrecht wiedererkennbar wäre, entzieht sich der Kenntnis des Autors. In der dem Verein vorliegenden Chronik fällt in der hinterlassenen Satzung auf, dass nur der Vorsitzende gewählt wird (§7) und Mitglieder können nur „unbescholtene Personen arischer Abkunft“ werden (§ 4). Ende 1933 gab es 35 Mitglieder (31 m/4 w). Über Joh. Hennings empfiehlt sich, den Nachruf in der Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte 1956, sowie im Lübecker Generalanzeiger vom 11. März 1942 „Zum 75.Geburtstag“ zu lesen. 

    Womit sich dann die Mitglieder in den kommenden Jahren vereinsmäßig beschäftigen, ist bis 1937 nur rückwirkend anhand von „noch vorhandenen Papieren“ skizziert, denn zeitnahe Protokollführung setzt in der Chronik erst ab 1938 ein. Da gehörte die Vereinigung mittlerweile der „Schleswig-Holsteinischen Arbeitsgemeinschaft für Sippenforschung und Sippenpflege“ mit Sitz in Kiel an. Dass in dieser Zeit die Familienforschung auch ganz eng an den politischen Staatsapparat gekoppelt war – Rassenideologie, Ariernachweis, Reichserbhofgesetz – liest sich in der Chronik nur an einer Stelle, als im November 1938 der Vorsitzende (jetzt Gustav Reimann) an einer „Arbeitstagung des Rassenpolitischen Amtes bei der Gauleitung in Kiel“ teilnahm. Alle anderen Einträge scheinen zeitlose genealogische Themen zu sein. Die Aufzeichnungen brechen im April 1943 abrupt ab. Es folgt eine Niederschrift fünf Jahre später. Und nochmals eine 1951. Die Vereinigung scheint sich danach stillschweigend aufgelöst zu haben.

    Zwanzig Jahre nach Kriegsende jedoch schien die Zeit wieder reif zu sein, dass sich genügend Gleichgesinnte fanden, die mit Leidenschaft und Herzblut ihr Hobby in den öffentlichen Raum stellen wollten. Aus einem VHS-Kursus heraus gründete sich im Januar 1966 im Kleinen Saal der Gemeinnützigen der „FAMILIENKUNDLICHE ARBEITSKREIS“. Initiator und erster „Leiter“: Friedrich Zeis! Er war bereits 1933 Gründungsmitglied und von 1935 bis 1938 Vorsitzender der o.g. Vereinigung. (Näheres zu Friedrich Zeis: LN v. 20.09.1970 „Das Portrait der Woche“; Beitrag in „Die Sippe der Nordmark“, Heft 2, 1937) Monatliche Versammlungen in den Räumen in der Gemeinnützigen folgten. Für den Grundstock des Bücherbestandes wurde im Mai im Pastorat von St. Jakobi ein Raum zur Verfügung gestellt und ein „gestifteter Glasschrank“ in Betrieb genommen. Im November ist der Arbeitskreis dann reif für die Vereinsgründung – auch aus der Notwendigkeit, wolle man als Tochtergesellschaft in die Gemeinnützige aufgenommen werden. Am 10. November gründete sich der ARBEITSKREIS FÜR FAMILIENFORSCHUNG LÜBECK e. V., und hatte zum Jahresende 39 Mitglieder (30m/9w). Die Eintragung ins Vereinsregister ist für den 19. Januar 1967 belegt. Und die Aufnahme in die Gemeinnützige beschloss deren Beraterversammlung am 5. Dezember 1967. Mittlerweile waren auch eigene Vereinsräume gefunden: im Mai fand die erste Sitzung in der „neuen Geschäftsstelle“ im Mühlentorturm statt! 

 

Jens Freydank

Beitrag in der Zeitschrift »Lübeckische Blätter« zu unserem 60. Geburtstag

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Vor Anfragen an den Verein zu Forschung und Hilfe lesen Sie bitte unbedingt die FAQ Forscheranfragen!

Anfragen richten Sie bitte dann ausschließlich an: forscheranfragen(at)familienforschung-luebeck.de

 

Verein für Familienforschung e.V. Lübeck

Mühlentorplatz 2, 23552 Lübeck

Tel. 0451 - 9690012

Bücherei und Arbeitsräume

Öffnungszeiten

 

Donnerstag: 16.00 - 18.00 Uhr

 Samstag: 10.00 - 13.00 Uhr


Mitglied in der DAGV